Herzlich Willkommen auf K.O.M.-MA
Der Management-Blog der K.O.M.® GmbH

Die K.O.M. GmbH mit dem Wortflamme Verlag auf der Buchmesse in Frankfurt!

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt mit einem eigenen Stand rund um die Themen Wirtschaft und Wirtschaftspsychologie vertreten sein werden. Dort präsentieren wir neben unseren Publikationen auch unser neues Online Consulting Tool , unser neues Online-Fachmagazin NEUNsight® für Wirtschaft, Psychologie und Politik und die Seminarangebote der K.O.M.-cademy® , dem Institut für psychologische Beratung, Training & Coaching.

Sie finden uns vom 11.10. – 15.10.2017 in der Halle 4.2 am Stand D53!

Ganz NEU präsentieren wir Ihnen auf der Buchmesse folgende Publikationen von Herr Winfried Neun:

  • Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun – Die Psychologie des Entscheidens, Veränderns und Loslassens (Komplett überarbeitete Ausgabe des Buches „Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun – Die Psychologie der Entscheidungen“, erschienen im Business Village Verlag 2011.)

  • Booklet: Mit Resilienz und Gelassenheit durch den Alltag

  • Booklet: Börsenpsychologie – Anlegertypologie

Folgende Vorträge von Herr Winfried Neun finden im Hot Spot Education Stage (Halle 4.2 C 76) statt:

 

 

Wir freuen uns, Sie zwischen dem 11. und dem 15. Oktober in Frankfurt willkommen zu heißen!

Open Innovation Management als Erfolgsgarant für die Geschäftsmodelle von morgen!

Wie kaum ein anderer Begriff hat „Open Innovation“ – die Einbeziehung externen Wissens in den Innovationsprozess eines Unternehmens – Eingang in das moderne Innovationsmanagement gefunden. Unternehmen erschließen das manchmal versteckte Wissen ihrer eigenen Mitarbeiter und Kunden, kooperieren über Branchengrenzen hinweg oder lassen ausgewählte Gruppen von Marktteilnehmern und Konsumenten Ideen „von außen“ einbringen, die dazu führen sollen „Innovationsflops“ zu vermeiden, das Unternehmen auf neuen Wachstumskurz zu bringen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

In vielen großen Unternehmen und Konzernen gehört das Open Innovation Management bereits als fester Teil zur Innovationsstrategie. Mittelständischen und kleineren Unternehmen fällt es häufig noch schwer, sich nach außen zu öffnen und externen Einfluss zuzulassen. Gründe hierfür sind oft die Angst davor, zu viel Wissen Preis zu geben und damit Know-how und den Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Konkurrenten zu verlieren. Doch inzwischen ist es mit Blick auf die immer weiter fortschreitende Komplexität der Wirtschaft, deren internationale Verflechtung sowie der rasanten Verkürzung von Produktlebenszyklen immer wichtiger, mit anderen Unternehmen zu kooperieren und auch externes Wissen in die eigenen Prozesse einzubinden: Das ist für viele Unternehmen im globalen Wettbewerb überlebenswichtig und wirkt sich als moderne Wachstumsstrategie als Erfolgsgarant für die Geschäftsmodelle von morgen aus.

Die noch immer bestehende Angst vieler Unternehmen, Wissen zu verlieren, ist allerdings unbegründet, denn Studien belegen, dass bei allen Open-Innovation-Projekten der Wissenszuwachs größer ist als der Wissensverlust. Allerdings gilt dies nur unter der Voraussetzung, dass in solchen Projekten bestimmte Regeln eingehalten werden.

Die K.O.M. GmbH berät mittelständische Unternehmen seit 25 Jahren erfolgreich und bringt durch ihr großes Netzwerk Partner aus verschiedenen Bereichen zusammen, um durch gemeinsame Open Innovation Ansätze neue Potentiale zu erschließen. Wir helfen Ihnen die wichtigen Regeln einzuhalten und freuen uns darauf, Sie als Ihr Partner für Open Innovation Management begleiten zu dürfen!

Den digitalen Wandel in Krankenhäusern erfolgreich meistern!

Krankenhäuser sehen sich immer mehr Veränderungen und Umbrüchen gegenübergestellt. Die Umstellung auf Digitalisierung bedeutet nicht zuletzt auch eine Umstellung der Prozesse und Strukturen in den Krankenhäusern. Dies erfordert ein Umdenken der Führungskräfte und Mitarbeiter sowie eine erhöhte Veränderungsbereitschaft aller. Auch die Zusammenarbeit wird sich hier deutlich ändern müssen.

Für Krankenhäuser ist es daher gerade für den digitalen Wandel und den Umbruch in das neue Zeitalter essentiell auch ihre Background Personality auf diese Veränderungen anzupassen. Die Background Personality einer Organisation beschreibt, dass jede Einheit gleichgültig ob Abteilung oder Gesamtorganisation eine eigene Persönlichkeit entwickelt, die für sie typisch ist. Diese ist Ausdruck von deren Individualität sowie deren Machtanspruch in der Gesamtorganisation. Die Background Personality wirkt sich auf folgende Felder und Bereiche einer Organisation aus:

• Veränderungsbereitschaft

• Unternehmenskultur

• Stimmungslagen

• Identifikation

• Motivation

Die Stimmung in Teams und Organisationen ist ebenso ähnlich wie bei einem Menschen von dessen Motiven und Strukturen abhängig. Ähnlich wie bei Menschen lassen sich diese Stimmungen steuern, wir sprechen in diesem Zusammenhang vom Background Personality-Management. Gerade in Umbruchsituationen ist eine gezielte Steuerung der Background Personality ein Erfolgsfaktor für einen erfolgreichen Wandel. Eine negative Background Personality wirkt sich aber auch auf die Fehlzeiten in Organisationen aus. Ist die Situation geprägt von einer dauerhaft angespannten negativen Affektsituation, in der produktives Arbeiten nicht möglich ist, entstehen Frust und psychische Probleme, diese wiederum führen dann zu mehr Fehlzeiten.

Erste Ergebnisse unserer deutschlandweiten Studie zeigen, dass die meisten Krankenhäuser im Schnitt zu wenig handlungsorientiert und zu lageorientiert sind. Das bedeutet, dass sie zu sehr im Planen verhaftet sind und zu wenig oder zu spät in die Umsetzung der Veränderungen investieren. Das zeigt, dass ein Umdenken der Krankenhaus-Manager erforderlich ist. Für einen digitalen Wandel müssen nicht nur Prozesse und Strukturen geändert werden, sondern auch die Background Personality einzelner Abteilungen und Berufsstände angepasst werden.

Die Ausbildung der Führungskräfte im Krankenhaus zu „Digital Leaders“ hat eine hohe Priorität, so die K.O.M.-Studie. Hierzu gehört der richtige Umgang mit und die Anpassung der Background Personality. Ein professionelles Background-Personality-Management ist der Garant für mehr Effizienz und Effektivität im Krankenhaus.

Sie interessieren Sie sich für Background Personality-Management? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an info@kom-neun.de.

Bild: ra2 studio (fotolia.com)

Von der Geschäftsprozessoptimierung zur Geschäftsprozessdigitalisierung!

Big Data, Sensorik und Robotik – spannende Entwicklungen, die einem sofort in den Sinn kommen, wenn das populäre Stichwort Digitalisierung fällt. Bei den zukunftsveränderten Entwicklungen wird oft vergessen, wo die Digitalisierung in Organisationen auch dringend gebraucht aber noch oft vernachlässigt wird: In der Prozessoptimierung!

Papier, Papier und noch mehr Papier – der Alltag in deutschen Büros? Schnell würde man behaupten das ist doch Steinzeit, doch so sieht es tatsächlich nicht selten aus. Mappen und Ordner zur Ablage sind kurz vor dem Platzen, der Drucker läuft täglich auf Hochtouren und die Trennung vom physischen „Blatt Papier“ fällt schwer. Das papierarme oder papierlose Büro ist bei weitem keine neue Idee, doch die Umsetzung und Anpassung der Prozesse bleibt oft auf der Strecke. Dabei ist Prozessoptimierung nichts Neues, aber Digitalisierung bringt damit kaum jemand in Verbindung.

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig, oben genannte Beispiele zeigen auch in welcher Form, doch Prozessstrukturen kommen oft nicht hinterher und müssen dringend angepasst, verschlankt und wo möglich digitalisiert werden, um effizientes und effektives Arbeiten zu ermöglichen.

Aus diesem Grund hat die K.O.M. GmbH bisherige Tools weiterentwickelt, indem Geschäftsprozesse analysiert, optimiert und mit der Hilfe digitaler Unterstützungsmöglichkeiten ergänzt werden. Der erste Schritt dabei ist die ganzheitliche und genaue Analyse der Prozesse, denn nur wenn diese detailliert untersucht sind, können Optimierungsansätze ausgebarbeitet werden. Diese Optimierungsansätze werden mit allen Beteiligten gemeinsam diskutiert, auf digitale Unterstützungsmöglichkeiten geprüft und Digitalisierungsmaßnahmen werden eingeleitet. Die Gliederung in diese drei beschriebenen Schritte ist enorm wichtig, da nur sinnvolle Prozesse digitalisiert werden, um nicht das „Problem“ zu digitalisieren anstatt es vorab zu lösen. Somit bieten wir einen ganzheitlichen Ansatz der Geschäftsprozessdigitalisierung, der die Digitalisierung auf allen Ebenen be-greifbar macht!

Bild: Pixabay

Was bedeutet der digitale Wandel für unser Verständnis von Führung?

Viele Unternehmen reduzieren Digitalisierung auf technologische Fortschritte und vernachlässigen die erforderlichen Anpassungen der Unternehmen- und Führungskultur. Dabei nehmen Führungskräfte in der Rolle der „Digital Leader“ bei der Sicherstellung des nachhaltigen Erfolgs der digitalen Transformation eine zentrale Rolle als Multiplikatoren, Organisatoren und Netzwerker ein. Zusätzlich findet die Digitalisierung in einer Welt statt, in der der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt von Führungskonzepten gestellt wird. Die Rüpel-Kultur in den Führungsetagen hat ausgedient. Wer heutzutage Fachkräfte und Experten halten will, muss empathisch sein und auf die Bedürfnisse seiner Angestellten eingehen. Das stellt nicht auch zuletzt wegen der Digitalisierung eine große Herausforderung dar. So werden durch Konzepte wie Homeoffice oder international geführte Teams die persönlichen Kontakte zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern immer weniger. Aber nur durch persönliche Kontakte zeigt sich Empathie und wird Sympathie aufgebaut. Diesen Seiltanz gilt es für Führungskräfte im digitalen Wandel zu meistern.

Dies bleibt aber nicht die einzige Herausforderung im Zuge der Digitalisierung. Führungskräfte sehen sich mit einer Vielzahl neuer Problemstellungen konfrontiert– und das auf mehreren Ebenen. Die K.O.M. GmbH hat dafür das Konzept des „Digital Leaders“ entwickelt, der genau diese Herausforderungen aufgreift und Führungskräfte in Trainings ausgiebig darauf vorbereitet. Mit dem digitalen Führungswürfel werden klassische Führungskompetenzen mit neuen Qualifikationselementen und digitalen Fähigkeiten kombiniert, damit Führungskräfte auf allen Ebenen für den digitalen Wandel fit gemacht werden können.

Der digitale Führungswürfel:

Bild: Fotolia

Dem Fachkräftemangel entgegenwirken: Mit den Tools der K.O.M. GmbH

Jeder 3. Betrieb in Deutschland versucht, Mitarbeiter über ihren Rentenbeginn hinaus weiter zu beschäftigen. Der Wunsch ist hauptsächlich dem Fachkräftemangel geschuldet. Dieser ist eine unbestrittene Prognose – für viele deutsche Unternehmen sogar schon eine unbestrittene Realität. Eine Patentlösung für dieses Problem gibt es nicht. Dagegen hilft nur eins: rechtzeitig gegensteuern… aber wie?

Das von der K.O.M. GmbH entwickelte Programm „Wider dem Fachkräftemangel“ umfasst die zentralen Handlungsfelder zur Fachkräftesicherung. Nicht nur unterstützende Maßnahmen für die Mitarbeiterfindung werden berücksichtigt, sondern auch die Maßnahmen für die Mitarbeiterbindung.

Der unten stehende Zyklus stellt die verschiedenen Phasen dieses Programms dar. Wichtig: dieser Zyklus ist eine didaktische Darstellung, denn gegen den Fachkräftemangel zu agieren ist ein fortwährender Prozess. Die Phasen müssen nicht unbedingt aufeinander erfolgen und können sich selbstverständlich gleichzeitig unterstützen und sich gegenseitig beeinflussen.

Mit Hilfe der K.O.M. erprobten Tools, wie z. B. der K.O.M.-SD® – Scanning & Development und der K.O.M.-MET® – Menschen- Erkennungs-Training sind Sie in der Lage, zutreffend geeignete Mitarbeiter zu finden, sie begleiten und folglich sie für Ihr Unternehmen nachhaltig zu gewinnen.

Neugierig geworden? Gerne vereinbaren unsere Experten persönlich mit Ihnen einen unverbindlichen Termin vor Ort, um Ihnen eine detaillierte Vorstellung aller Programmphasen aufzuzeigen.

Bild: Pixabay

Künstliche Intelligenz in der Pflege – Können Roboter das Pflegepersonal ersetzen?

Inzwischen gibt es immer bessere technische Entwicklungen in der Robotik. Dabei rückt das Thema Mensch und Maschine, also die Maschine als Kollege, immer mehr in den Mittelpunkt. Gerade im Bereich der Pflege gibt es einige interessante Entwicklungen, wie Roboter, die das menschliche Pflegepersonal unterstützen können. Trotz allen spannenden Fortschritten dürfen die psychologischen Aspekte nicht unterschätzt werden, denn Roboter können oder sollen aber eben auch nur eins sein: Eine Unterstützung, denn gerade in der Pflege ist menschliche Nähe, die durch keine Maschine zu ersetzen ist, besonders wichtig.

In Dubai setzt die Polizei heute schon Roboter zur Unterstützung der menschlichen Polizisten ein. Diese Robocops können Gesichter und Emotionen lesen und auf ihr Gegenüber reagieren. In Japan unterstützen schon seit 2015 Pflegeroboter das Personal in Pflegeheimen. Diese Roboter können Patienten vom Rollstuhl ins Bett oder umgekehrt heben, so dass der Rücken des Personals geschont bleibt. In Deutschland wurde gerade ein Serviceassistent für das Pflegepersonal in Krankenhäuser entwickelt, der Pflegematerial zur Verfügung stellt. Dieser wird aktuell getestet. Auch der in Deutschland entwickelte Pflegeroboter „Roreas“ absolviert erste klinische Tests. Dieser soll Klinikpatienten über Flure begleiten, Wege und Ausruhmöglichkeiten zeigen. Hier sind nur einige der aktuellsten Entwicklungen und Einsatzbereiche der Robotik in der Pflege genannt.

Doch was kann das Ziel von Robotik in der Pflege sein? Realistisch und psychologisch vertretbar ist es die Pflege zu unterstützen und nicht völlig einem Roboter zu überlassen. In der Nähe von Osaka (Japan) hat der Elektronikkonzern Panasonic ein High-Tech-Pflegeheim eingerichtet. Hier wurde der Patient mit Halsketten überwacht, damit er nicht weglaufen kann. Diese brutale und menschenverachtende Technik ging sogar den Japanern zu weit. Dabei wird ein wesentlicher Punkt deutlich, warum eine Vollautomatisierung der Pflege kein Ziel sein kann: Die Menschenwürde muss immer im Vordergrund stehen.

Was Robotik und Technik aber leisten könnten, wäre eine länger eigenständige Lebensweise von älteren Menschen, die heute noch als pflegebedürftiger eingestuft werden. So könnten Patienten mit einer leichten Demenz, länger in den eigenen vier Wänden leben, wenn es automatische Systeme gibt, die sie an die wichtigen Dinge erinnern und ihnen zum Beispiel bei der Reihenfolge beim Anziehen helfen oder wie „Roreas“ bei der Bewältigung von Wegen.

Wieder in Japan gibt es eine Kuschelrobbe für Demenzpatienten, die echte emotionale Nähe ersetzen soll. Doch auch diese kann nur als Zusatz verwendet werden, denn pflegebedürftige Menschen haben schon oft das Gefühl abgeschoben zu sein und keinen Kontakt mehr zu Menschen zu haben. Diese Einsamkeit endet nicht selten in einer Altersdepression. Davor kann nur echter menschlicher Kontakt schützen.

Eine optimale Zukunftsvision wäre, dass Roboter und Technik die Pflege so unterstützen, dass mehr Zeit für die menschlichen, wichtigen Kontakte bleibt und dabei die Würde und die Emotionen der pflegebedürftigen Menschen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

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Innovationen durch Digitalisierung im Gesundheitswesen

Sensortechnik für Diabetiker, digitale Kontaktlinsen und Elektroden, die Bewegungsstörungen lindern sollen: Der Megatrend der Digitalisierung spielt im Gesundheitswesen und in der Medizin- und Pharmabranche eine große Rolle und wird die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung von Unternehmen stark beeinflussen, denn neben den Produkten sind ergänzende digitalisierte Dienste stark gefragt.

Novartis und Google entwickeln zusammen eine intelligente Kontaktlinse, die Diabetikern das Messen des Blutzuckerspiegels erleichtern soll. Durch einen winzigen Sensor, der in die Kontaktlinse eingebaut ist, wird sekündlich der Glukoseanteil in der Tränenflüssigkeit gemessen und über einen drahtlosen Mikro-Chip werden die Ergebnisse und Informationen ans Smartphone weitergeleitet. Zusätzlich erforscht Novartis in Zusammenarbeit mit Mircosoft Bewegungsabläufe von Menschen mit Multipler Sklerose. Auch Apple und weitere Technologiekonzerne aus dem Silicon Valley wollen den Medizin-Markt erobern und arbeiten an Sensoren , die bei Diabetespatienten kontinuierlich den Blutzuckerwert überwachen sollen.

Diese Beispiele sind Zukunftsprojekte, nichtsdestotrotz machen sie deutlich, dass die Digitalisierung in der Medizin- und Pharmabranche angekommen ist und dass die Unterstützung durch Computersysteme im Gesundheitswesen, die Kooperationen mit Technologieunternehmen in diesem Bereich und das Thema Health Care IT dadurch mehr und mehr an Relevanz gewinnen.

Smartphone Dienste für Kranke, die dem Patienten bei der Anpassung an den Lebenswandel durch die Krankheit helfen sollen, Sensortechniken, die automatisiert Werte messen, Big Data zur Verbesserung von medizinischen, interaktiven Bildgebungsverfahren, virtuelle Sprechstunden beim Arzt oder die Unterstützung durch Roboter und künstliche Intelligenz in der Behandlung und der Pflege sind nur eine Auswahl aus zahlreichen Beispielen der beinah unendlichen Zukunftsmöglichkeiten.

Der gesamte Gesundheitsbereich steht vor den Herausforderungen der Digitalisierung und einem Wandel. Die zukünftigen Einflüsse zeigen auf, dass sich im Innovationsmanagement der Unternehmen, Veränderungen zur bisherigen Arbeit ergeben müssen und sich ein neues Denken in den Innovationsabteilungen hinsichtlich digitaler Lösungsmöglichkeiten entwickeln muss. F&E Abteilungen und Innovationsbeauftragte sind dabei natürlicherweise oft mit der Komplexität der zahlreichen digitalen Möglichkeiten überfordert und es fehlt häufig an der Vorstellung, wie durch deren Einsatz, Wert geschaffen werden kann. Zusätzlich mangelt es an geeigneten Fachkräften, welche die digitalen Applikationen entwickeln können.

Zur Lösung dieser Herausforderungen hat die K.O.M. GmbH das Tool K.O.M.-HCI® entwickelt, welches die klassischen Elemente des (Open) Innovationsmanagement mit den neuesten Erkenntnissen digitaler Lösungsmöglichkeiten kombiniert. Es hilft durch den Einsatz von Kreativitätstechniken dabei, relevante digitale Technologien in bestehende Produkte, Services und Prozesse zu integrieren und somit Ansätze und Ideen in tatsächliche digitale Lösungen zu überführen.

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Die Relevanz einer Innovationsstrategie oder wie eine gezielte Förderung von Innovationen in Unternehmen funktioniert

Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands hängt von der Innovationskraft deutscher Unternehmen ab. Das ist soweit nichts Neues. Daher sollten eine effiziente Innovationsförderung und eine Innovationsstrategie eigentlich zum Standard jedes Unternehmens gehören. Das aktuelle Bild in Deutschland sieht aber ganz anders aus. Nach neusten Zahlen der KfW Bankengruppe sinkt die Zahl der innovativen mittelständischen Unternehmen in den vergangen Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig sind die Investitionen in das Innovationsmanagement in den letzten Jahren auf gleichem Niveau geblieben. Diese Entwicklung hat nicht nur für die Unternehmen sondern auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland fatale Konsequenzen. Die Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln identifizieren eine Lücke zwischen dem erforderlichen Wachstum des technologischen Fortschritts und dem tatsächlichen Wachstum.

Dies hat insbesondere auf die Produktivität und das Wirtschaftswachstum weitreichende Folgen. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel müsste jeder einzelne Arbeitnehmer deutlich produktiver werden, um das Wachstum halten zu können. Da dies nicht ohne gezielte Maßnahmen möglich ist, ist es wichtig den technologischen Fortschritt und damit die Innovationsförderung stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Insofern hat jedes Unternehmen nicht nur ein Eigeninteresse an seiner Innovationsförderung, sondern muss hier seiner gesellschaftlichen Pflicht nachkommen.

Doch woran scheitert eine effiziente Innovationsförderung? Dabei spielen mehrere Einflüsse in allen Bereichen des Innovationsmanagement eine Rolle. Die meisten Unternehmen begegnen mangelnder Innovationsfähigkeit durch Prozessoptimierungen im Innovationsmanagement. Damit verfehlen sie jedoch meist ihr Ziel, den Innovations-Output zu steigern. Unsere Studien haben gezeigt, dass neben der Ausarbeitung einer klaren Innovationsstrategie folgende Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.

Kein Innovations-Selbstverständnis:

Das Bewusstsein für Innovationen ist in den Top-Managementkreisen in vielen Unternehmen kaum vorhanden. Meist wird die Innovations-Aufgabe vermeintlich an Innovationsverantwortliche abgegebenen. Dadurch verstärkt sich das Problem jedoch noch, da man es so praktisch „abgehakt“ hat. Innovationen können aber nur vorangetrieben werden, wenn sie in den Köpfen, der Kultur und der Verantwortung jeder Führungskraft liegen. Diese Verantwortung lässt sich zum Beispiel mit einem geeigneten Kennzahlensystem festhalten und nachhalten.

Zu starker Fokus auf einzelne kluge Köpfe und mächtige Personen im Unternehmen:

In vielen Unternehmen wird weithin auf die Kreativität und Durchsetzungskraft einzelner kluger Köpfe vertraut (beispielsweise Firmeneigner) So werden unzureichend Netzwerken gebildet, um den steigenden Herausforderungen in Bezug auf die immer stärkere Verknüpfung von zahlreichen Technologien bzw. Märkten zu begegnen. Fallen die führenden Köpfe der Unternehmung einmal ganz weg, ist sogar das ganze Unternehmen als solches gefährdet.

Sunk-Cost-Effekt:

Trotz etalierter Methoden wie dem Stage Gate Prozess werden Projekte in zu vielen Fällen weitergeführt, da es dem Management oft an Selbstbewusstsein fehlt, um Projekt zu beenden.

Zu starker Fokus auf den Wettbewerb und weniger auf die (latenten) Bedürfnisse der Kunden:

Aufgrund der Unsicherheit und des fehlenden Muts des Management in vielen Unternehmen, richten die Firmen ihre Aktivitäten mehr nach dem Wettbewerb sowie auf allgemeine gültige Marktmechanismen bzw. nach Buzzword in zweifelhaften Studien aus, um sich selbst Orientierung zu geben anstatt wirklich kreatives Querdenken zuzulassen. Vernachlässigt werden dabei die tatsächlichen und latenten Bedürfnisse des Unternehmensumfeldes zu hinterfragen und Lösungen für die eigentlichen (Kunden-)Probleme zu suchen und zu entwickeln.

Es zeigt sich somit, dass nur durch eine innovationsorientierte Führungsebene, die sich gesamtheitlich verantwortlich für Innovationen zeigt und darüber in gewisser Weise auch gesteuert wird, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen gesteigert werden kann.

Unter dieser Voraussetzung können die eigenen Mitarbeiter zu wahrhaften Unternehmensinnovatoren entwickelt werden, indem man ihnen die notwendigen Tools und Methoden zur Seite gibt und ihnen das Innovieren nicht per Dekret überlässt.

Die Experten der K.O.M GmbH helfen Ihnen dabei diese herausfordernde Aufgabe gezielt und effektiv anzugehen.

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Wie hängen Kreativität und Innovation zusammen?

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Kreativität und Innovativität oft als Synonyme verwendet. Dieser Beitrag soll aufzeigen warum dieses Verwendung keineswegs richtig ist, vor allem wenn man sich vorgenommen hat, beides zu verbessern.

Einleitend sollen die Begriffe Innovation und Kreativität kurz definiert werden. Unter einer Innovation versteht man Ideen, die zu neuen Produkten, Prozessen oder Verfahren umgesetzt werden, die eine erfolgreiche Anwendung finden oder am entsprechenden Markt etabliert werden können. Unter Kreativität hingegen versteht man die Fähigkeit oder den Prozess etwas Neues, Originelles entstehen zu lassen. Dabei haben beide Begriffe gemein, dass sie sowohl das Ergebnis, die Fähigkeit aber auch den Prozess an sich bezeichnen.

Auch wenn Kreativität und Innovation nicht das Gleiche sind, stehen sie doch in einer Beziehung zueinander. Hierzu gibt es zwei Ansätze: Vertreter der einen Richtung sagen, dass Innovation ein Prozess ist und Kreativität ein Teil des Prozesses. So könnte man den Innovationsprozess in sechs Phasen unterteilen: Die ersten vier Phasen beschreiben den kreativen Prozess. Hier sind besonders individuelle Kompetenzen gefragt. Die letzten zwei Phasen des Innovationsprozesses beschreiben die Implementierung der neuen Idee, also die Integration des neuen Wissens in die Organisation. Damit steht am Anfang also die Schaffung eines neuen, originellen Produkts (= Kreativität), das erst durch seine Vermarktung oder Etablierung zu einer Innovation wird.

Die zweite Möglichkeit Kreativität und Innovation in Beziehung zu setzen, ist die Unterscheidung auf organisationaler Ebene und auf individueller Ebene: Kreativität und Innovation stehen in einer Mittel-Zweck-Beziehung. Kreativität, also der Prozess auf individueller Ebene ist ein Mittel zum Zweck der Innovation, dem Prozess auf organisationaler Ebene. Damit kann auch bei der Vermarktung eines neuen Produktes die Kreativität wieder zum Einsatz kommen.

Wichtig zur Förderung ist diese Unterscheidung, da Einflussfaktoren an unterschiedlichen Stellen greifen müssen und die Überlegung zentral ist, was eigentlich zu fördern wäre. Wenn generell mehr Ideen, Freigeist und Querdenken benötigt werden, sollte eine kreativere Stimmung im Unternehmen erzeugt werden oder bei der Einstellung von Mitarbeitern gezielt darauf geachtet werden, besonders kreative Personen auszuwählen. Bei Innovationen stehen dann die organisationalen Prozesse und Strukturen im Vordergrund. Das ist aber nicht nur ein rein betriebswirtschaftliches Feld, auch hier werden psychologische Fähigkeiten relevant, wie diese sich durchzusetzen, sich verkaufen zu können oder aber auch sein Ego mal zugunsten der besseren Idee zurückzustecken.

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